Formuliere eine Frage, setze einen Zeitraum, wähle eine Maßnahme: „Wenn ich ab 20 Uhr Graustufen nutze, schlafe ich schneller ein?“ Sammle Beobachtungen, nicht nur Zahlen. Nach sieben bis vierzehn Tagen entscheidest du: behalten, anpassen, verwerfen. So entsteht Lernen ohne Dogma. Schritt für Schritt baust du ein Set persönlicher Strategien auf, die wirklich passen. Diese Haltung entlastet, weil sie Druck durch Neugier ersetzt – und genau das nimmt Bildschirmmüdigkeit ihren starren, entmutigenden Charakter.
Achte auf weiche Daten: Aufwachen ohne Wecker, weniger trockene Augen, kürzere Anlaufzeit am Morgen, weniger App‑Hopping, ruhigere Schultern. Kombiniere sie mit einfachen Zahlen: Gesamtzeit, Fokusblöcke, Pausenhäufigkeit. Wichtig ist der Trend, nicht die Perfektion. Erkennst du Verbesserungen, verstärke sie bewusst. Bleibt etwas zäh, vereinfache statt zu verschärfen. So wird Monitoring zum freundlichen Spiegel, der dich erinnert, warum Grenzen gut tun – und dir zeigt, wo ein kleiner Dreh große Wirkung entfaltet.
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